WKC - Archiv 2014

  • 30Dez

    Erfolgreicher Anfang - Bilanz 2014

    Die WKC Germany blickt auf ein erfolgreiches, erstes Jahr zurück und möchte sich hiermit bei allen Mitgliedern, Sponsoren und natürlich auch bei den befreundeten Vereinen und Sportschulen bedanken. Die anfänglichen Bedenken, hier in Deutschland die neu formierte WKC, also die WORLD KARATE & KICKBOXING COMMISSION zu  repräsentieren, haben sich nicht bestätigt.

     

    Der Zusammenschluss zahlreicher Nationen zu einem neuen Verband, was fast 75 % gegenüber dem älteren Verband "World Karate & Kickboxing Council" ausmachte, war hier eindeutig der richtige Weg, denn diesmal musste keine Nation einen erhöhten Preis bei den Hotelbuchungen zahlen, wie es ja in Italien 2013 noch der Fall war und auch dieser zusätzliche WM Pass - der keinen Sinn hatte, aber jedem Teilnehmer zusätzlich 25,00 € kostete - wurde abgeschafft. Natürlich gab es in Deutschland und auch in England Kritiker und Personen die versucht haben, uns Steine in den Weg zu legen – aber hier konnten wir ganz gut damit umgehen.

     

    Neben den zahlreichen Turnieren und den Galaveranstaltungen konnten wir drei echte Fachleute auf ihrem Gebiet, als Bundestrainer gewinnen. So haben wir mit Kayhan Gülmez im Formen-, Manfred Boyd im Leichtkontakt- und Nikolai Dumke im Pointfighting-Bereich drei exzellente Sportler für diese Positionen gefunden, die bereits bei unserer ersten gemeinsamen Weltmeisterschaft in Dublin, ihr Können unter Beweis stellten.

     

    Auch die Kooperationen mit anderen Verbänden sind erfolgreich und werden im nächsten Jahr noch weiter vertieft. Als Verband konnten wir im ersten Jahr insgesamt 2105,00 € an Sponsoren- und Verbandsgeldern direkt oder indirekt an die Sportler ausschütten. Hier wurden 1600,00 € direkt als Zuschuss zur Teamkleidung gewährt, die anderen 505,00 € wurden als Layout- und Druckkosten den Sportlern nicht in Rechnung gestellt. Hierauf sind wir wirklich stolz – da dies in kaum einem anderen Verband passiert. Auch konnten wir für 2015 noch einmal die Preise für Mitgliederpässe um 20 % senken und die Beiträge und Gebühren stabil halten, so dass auch hier der einzelne Sportler weiter profitiert.

     

    Für 2015 sind gleich zwei neue Turniere im Norden geplant sowie weitere, noch nicht terminierte Nachwuchsveranstaltungen. Auch werden wir den Vollkontakt- und Selbstverteidigungsbereich noch weiter ausbauen und zusätzlich verschiedene Lehrgänge in diesen Bereichen anbieten. Die WKC Germany arbeitet hier auch eng mit Profiboxern zusammen. Gerade auch im Osten Deutschlands, wird 2015 ein Turnier unseres Verbandes stattfinden, haben sich doch gleich zwei neue Schulen aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern angemeldet. Eine unserer Kämpferinnen wird im Juni in England um einen Europatitel kämpfen und wir haben im nächsten Jahr auch unseren ersten WM Pro-/Am Titel im K1 und im Pointfighting im Programm sowie zwei tolle Seminare, u. a. auch mit Jadi Tention unserem WKC-Sportdirektor und natürlich im November die Weltmeisterschaft in Orlando/Florida.

     

    Wir freuen uns auf ein tolles weiteres Jahr mit einem prall gefüllten Terminkalender und wünschen allen unseren Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches, neues Jahr. Wir bedanken uns bei den Firmen SXOWTIME, Herrn Davut Sidal und A+M Gerüstbau, Herrn Karl Müller für ihre Unterstützung sowie bei allen unseren Mitgliedern für ihr entgegengebrachtes Vertrauen und ihrer Unterstützung bei unseren Veranstaltungen.

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    Der Sport gewinnt:

    Leider gibt es wieder eine negative Berichterstattung auf unserer WKC-Webseite. Nachdem bekannt wurde, dass ein mehrfacher Landesmeister und Deutscher Meister in verschiedenen Verbänden, bei einem NEWCOMER-Turnier in Öhringen gestartet ist, haben wir uns für diese Berichterstattung und verschiedene Maßnahmen entschieden - um uns von solchen Verhaltensmustern zu distanzieren.

     

    Der betreffende Jugendliche aus Worms hat auch eine Verbandsmitgliedschaft in unserer WKC-Germany, die wir mit sofortiger Wirkung beenden. Auch wurde der Jugendliche aus unseren Ranglisten entfernt und erhält dauerhaftes Startverbot auf allen unseren Turnieren. Das ist leider das Einzige, was wir als Verband tun können! Denn hier wäre eine verbandsübergreifende Sperre das richtige Mittel!

     

    Wer als Deutscher Meister des WKC-Verbandes, Nationalmannschaftsmitglied und mit einer Turniererfahrung von über 4 Jahren sowie 11 gewonnenen Meistertiteln auf einem Nachwuchsturnier startet - hat in unserem Verband nichts verloren. Ein Sportler - der sogar eine eigene Homepage hat - und auf einem Newcomerturnier dreimal Platz 1 belegt, müsste sich eher schämen und nachträglich vom Veranstalter disqualifiziert werden. Warum die Eltern und gerade auch der Trainer aus Göllheim diese Teilnahme zulässt - ist für uns nicht nachvollziehbar. Es tut uns für den talentierten jungen Sportler wirklich leid, denn die eigentliche Verantwortung für die Teilnahme an dieser Nachwuchsveranstaltung tragen natürlich ausschließlich der Trainer und die Eltern des Jungen! Aber hier ist keine Einsicht für ein Fehlverhalten zu erwarten.   

     

    Wir werden als Verband auch noch mit dem Veranstalter sprechen - da wir sonst in Zukunft solche verbandsoffenen Nachwuchsveranstaltungen nicht mehr unterstützen. Wie bereits erwähnt ist der Jugendliche noch Mitglied in anderen Organisationen - so dass unsere Mittel für Konsequenzen beschränkt sind. Es wäre allerdings schön - wenn uns andere Kickbox-Verbände bei solchen Ereignissen folgen würden. Bei uns gewinnt der Sport - dafür stehen wir!

  • 05Nov

    Bekanntmachung:

    Eigentlich ist es ja gut, wenn andere "Verbände" uns nacheifern und unsere Strukturen oder Preise übernehmen möchten. Wenn aber gleich ganze Inhalte kopiert werden und sich diese dann 1:1 in einem Schreiben an die eigenen Mitglieder wieder finden, so ist das dann weniger akzeptabel.

     

    Hier haben wir nun mit Erfolg gegen die "Welt Kampfkunst Föderation" e. V. (WKF e. V.) eine Unterlassungsverfügung in Höhe von 5000,00 € erwirken können. Auch die Kosten des Rechtsstreits mussten durch die Gegenseite getragen werden. Wir finden es bedauerlich, dass ein "Verband" im Kampfsport, der gerade auch als eingetragener Verein damit Werbung macht, immer nach deutschem Recht zu handeln, sich so verhält.

     

    Leider ist es ja nicht das erste mal, dass hier eine Urheberrechtsverletzung seitens des o. g. Vereins begangen wird. Wegen dieser Aktionen wird nun der Vorstand des o. g. Verbandes, namentlich die Herren Andreas Tillmann und Georg Müller von allen Veranstaltungen der WKC Germany sowie den Veranstaltungen unserer direkten Kooperationspartnern mit sofortiger Wirkung dauerhaft ausgeschlossen.

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    WKC - Weltmeisterschaft 2014

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    Die Medaillengewinner:

    Goldmedaille:

     

    LK Herren-Team mit Nikolai Dumke, Andreas Fischer u. Manfred Boyd, Franziska Weyland LK weibliche Jugend 16-17 Jahre, Philipp Loska LK männl. Jugend 16-17 Jahre, Britta Johannsen LK Damen, Christina Goltzsch LK Damen und PF Damen, Ann-Christin Müglich LK Damen, Mert Ali Öztürk LK männl. Jugend bis 12 Jahre, Manfred Boyd Herren + Veteranen LK, Kayhan Gülmez Herren Formen Softstyle und Hector Derishaj Jugend männl. Softstyle - GRATULATION AN DIE WELTMEISTER !!!

     

    Silbermedaille:  

     

    Wiebke Neumann Softstyle Damen, Christopher Murr LK Herren, Britta Johannsen LK Damen Veteranen, Laura Herzog LK weibl. Jugend 13-15 Jahre, Holger Volz PF Herren Veteranen, Tobias Horn PF Herren Veteranen, Manfred Boyd LK Herren, Michele Klaman LK weibl. Jugend 13-15 Jahre, Kaan Kanbaz LK männl. Jugend 16-17 Jahre - GRATULATION DEN VIZE-WELTMEISTERN !!!

     

    Bronzemedaille: 

     

    Herbert Rubner PF Herren Veteranen, Michele Klaman PF weibl. Jugend 13-15 Jahre, Laura Herzog PF weibl. Jugend 13-15 Jahre, Sandra Rößler LK Damen, Aynur Öztürk LK weibl. Jugend 13-15 Jahre, Franziska Weyland PF weibl. Jugend 16-17 Jahre, David Wakan PF Herren, Steven Murr PF Herren, Andreas Fischer LK Herren Veteranen, Kristin Hengl PF weibl. Jugend bis 12 Jahre, Bianca Aust LK Damen, LK Damen-Teams und das Team der weibl. Jugend im LK - GRATULATION DEN MEDAILLENGEWINNERN !!!

     

  • 09Okt

    Deutschland - Teamweltmeister - Leichtkontakt

  • Die Wettkampftage:

    Das Nationalteam der WKC Germany war bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Dublin überaus erfolgreich. Mit insgesamt 12 Gold-, 8 Silber und 13 Bronzemedaillen erreichte Deutschland erstmals einen hervorragenden 5. Platz im Medaillenspiegel und somit die beste Platzierung überhaupt in der Geschichte der WKC. Nach dem Einlauf der Nationen und der Eröffnungsfeier, konnten sich bereits am ersten Wettkampftag, an dem alle Vorrundenwettbewerbe in den Formenbereichen ausgetragen wurden, einige deutsche Teilnehmer für die spätere Finalrunde qualifizieren.

     

    Hier hatten wir insgesamt 4 Athleten in den Softstyle-Bereichen am Start. Lediglich Bernhard Weiß aus Straubing musste sich in der Vorrunde der starken Konkurrenz aus den USA und Kanada geschlagen geben. Kayhan Gülmez, Wiebke Neumann und Hector Dervishaij stehen im Finale! Am Abend fand dann noch das zweistündige Wettkampfseminar mit Robbie Lavoie statt. Der sympathische Kanadier gehört zu den Top-Kämpfern im Pointfighting und somit ist ein solches Seminar gerne gesehen und wurde auch von vielen Kämpfern der einzelnen Nationen gut besucht.

     

    Am zweiten Wettkampftag wurden dann die ersten Vorkämpfe im Leichtkontakt ausgetragen und in den Kinderklassen des Pointfighting gekämpft. Gerade um unseren Leichtkontakt-Bundestrainer Manfred Boyd aus Hannover, der seine Schützlinge optimal auf jeden einzelnen Kampf vorbereitete, bildete sich ein erfolgreiches Spitzenteam. Leider waren gerade am ersten Tag die Kämpfe in der Leichtkontakt-Disziplin zu hart. Was in den letzten zwei Jahren wirklich gut funktionierte und die WKC eigentlich auch auszeichnet, klappte diesmal nur auf wenigen Kampfflächen. Erst nach dem Protest einiger Nationen wurde härter durchgegriffen oder früher verwarnt, so dass ein Leichtkontakt mit kontrollierten Techniken zum Gegner gewährleistet werden konnte.  

     

    Manfred selbst startete gleich in 2 Altersklassen und qualifizierte sich insgesamt sogar für 3 Finalkämpfe. Beeindruckend wie ein Kämpfer mit 42 Jahren die reguläre Altersklasse +18 Jahre dominiert und mit einem super Auge und der Erfahrung von unzähligen Kämpfen seinen Gegnern alles abforderte. Im Viertelfinale schlug er u. a. Robert Devane aus Irland, der auch schon Weltmeister in dieser Gewichtsklasse war. Auch unsere Damen qualifizierten sich nach tollen Leistungen für die Finalkämpfe. Hier schlug u. a. Christina Goltzsch im Halbfinale Samantha Humphries aus Kanada. Weitere Finalisten sind Ann-Christin Müglich, Britta Johannsen und Franziska Weyland. Auch Christopher Murr zeigte eine klasse Leistung in seinen Vorkämpfen in der Klasse -70 Kg und schaltete im Halbfinale den amtierenden Weltmeister Bradley Dimic aus Kanada mit einer tollen Übersicht in diesem Kampf aus. Verdient der Einzug ins WM-Finale.

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  • Gleich 5 Bronze-Medaillen konnten die deutschen Kämpfer am zweiten Wettkampftag gewinnen, denn auch Michele Klaman aus Leverkusen unterlag nur knapp nach 2:1 Kampfrichterstimmen Emma McGillowan aus Nord-Irland und Niklas Engelhardt unterlag auch erst im Halbfinale nach einem tollen Kampf gegen den späteren Weltmeister Jake Kackson aus den USA. Michele und Niklas sind gewohnt, 2 x 2 Minuten zu kämpfen und die persönliche Umstellung in den Leichtkontaktklassen auf 1 x 2 Minuten bei den Jugendklassen in den Vorkämpfen, ist ihnen diesmal nicht optimal gelungen, da gerade auch Michele eigentlich eine wirklich brillante Kämpferin ist und schon zweimal in einem WM Finale stand.  

     

    Sandra Rößler unterlag im Halbfinale der mehrmaligen Weltmeisterin Meghan Cotterill aus Kanada genauso wie Bianca Aust. Sie verlor nach einem tollen Fight gegen Sharon Doherty aus Irland. (Klasse Damen –60 Kg) Besonders schön ist der Gewinn einer weiteren Bronzemedaille im Leichtkontakt, nämlich der von Andreas Fischer. Der Beamte aus Schwäbisch Hall gewann seine Vorrundenkämpfe und Unterlag erst im Halbfinale gegen den erfahrenen Weltmeister Wendel Schumm aus Kanada. WM-Bronzemedaille ist das verdiente Ergebnis für eine optimale Vorbereitung in den letzten 8 Wochen und die richtige Einstellung durch den Bundestrainer bei seinem WM-Debüt.

     

    Am dritten Wettkampftag griffen dann unsere erwachsenen Pointfighter ins Turniergeschehen ein. In den erwartet schweren Klassen konnten sich unsere Kämpfer dennoch in die Medaillenränge kämpfen. David Wakan konnte sein Viertelfinale in der Klasse Herren -75 Kg gegen einen Kämpfer aus Nord-Irland gewinnen verlor allerdings das Halbfinale gegen Scott Love aus England. Sieger in dieser stark besetzten Gewichtsklasse wurde Cody Diesbourg aus Kanada. Eine starke Leistung des Studenten aus Untermünkheim bei seiner zweiten WM.

     

    Auch Steven Murr aus Bad Dürkheim erkämpfte sich eine Bronzemedaille in der Klasse -80 Kg. In seinen Vorkämpfen konnte er seine ganze Erfahrung ausspielen und unterlag erst im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Shane Lynch aus Irland. Pech hatte Nikolai Dumke aus Wilhelmshaven. Er traf in seinem Vorrundenkampf auf den mehrmaligen Weltmeister Nathan Thorn aus den USA. Trotz einer tollen Leistung Nikolais und einem ausgeglichenen Kampf auf Augenhöhe verlor unser Nationalcoach. Herbert Rubner gewann in seiner Klasse gegen einen Kämpfer aus England. Mit seinen schnellen Händen arbeitete er sich bis ins Halbfinale vor. Hier verlor Herbert allerdings knapp gegen Jesus Ortega aus Mexiko. Auch Tobias Horn konnte nach einem Sieg gegen einen starken Kämpfer aus Irland in der Verlängerung ins Halbfinale einziehen und gewann auch hier gegen Jon Boxall aus Kanada mit seinen schnellen Kicks zum Kopf des Kanadiers.

     

    Der erste Finaleinzug an diesem Tag. Holger Volz aus Hofheim schaffte mit einem Sieg gegen die USA und gegen Glen Chegwidder aus Irland den zweiten Finaleinzug für das deutsche Team an diesem Wettkampftag. Bei den Damen qualifizierte sich sensationell Christina Goltzsch für das Finale gegen Kanada nach einer hervorragenden Leistung in den Vorkämpfen. Auch an diesem Tag konnte das deutsche Team neben den 3 Bronzemedaillen im Pointfighting noch eine weitere Bronzemedaille im Jugendbereich gewinnen sowie zwei weitere Finaleinzüge durch Laura Herzog und Mert-Ali Öztürk bei den Jugendlichen im Leichtkontakt sichern. Laura setzte sich im Halbfinalkampf gegen eine kanadische Kämpferin durch. Mert hatte in der stark besetzten Klasse +50 Kg männl. Jugend bereits zwei Vorkämpfe gegen Mexiko und England gewonnen bevor er im Halbfinale auf Tiran Weldon aus Irland trifft. Konzentriert und optimal von Bundestrainer Manfred Boyd eingestellt, gewinnt Mert-Ali und zieht erstmalig in ein WM Finale ein. 

  • Am vierten WM Wettkampftag standen bereits die ersten Finalkämpfe im Formenwettbewerb an. Hector Dervishaj gewann nach einer fehlerfreien Kung-Fu Form mit hohem Schwierigkeitsgrad gegen Aiden Lavoie aus Kanada die Jugend-Softstyle Klasse. Verdient der erste Weltmeistertitel von Hector und für das deutsche Team im Softstyle-Bereich. Wiebke Neumann startete bei den Damen im Finale Softstyle. Nach einer starken Leistung musste sich die 25 jährige Studentin aus Mannheim nur Tressa Young aus Kanada geschlagen geben. Silbermedaille für Wiebke!

     

    Kayhan Gülmez, unser Formen-Bundestrainer zeigte die wohl bekannteste Kung-Fu Form „Drunken Master“ im Finale. In Perfektion und mit extrem hohem Schwierigkeitsgrad gaben die Kampfrichter unter dem Beifall der vielen Zuschauer und Athleten zu Recht die höchsten Noten an diesem Tag. Der zweite WM Titel im Formen-Softstylebereich! Tolle Leistung unserer Formenläufer. Bei den Teamkämpfen im Pointfighting konnte Deutschland zwar eine gute Leistung im Herren-Team abrufen, musste sich aber bereits im Viertelfinale gegen das starke Team aus England mit 3:1 geschlagen geben. Besser lief es im Leichtkontakt. Da konnten unsere beiden Damen-Teams die Bronzemedaille gewinnen.

     

    Beide Damen-Teams scheiterten jeweils erst im Halbfinale gegen England und Kanada. Hier allerdings bedingt auch an den Einteilungen in Gewichtsklassen beim Teamkampf, was wir durch die Verbandsführung für unglücklich halten, da ein Taktieren während der Kämpfe unmöglich ist und die Kämpfer sich aus den Einzelausscheidungen in ihren jeweiligen Klassen bereits kennen, so dass die Spannung aus den Teamwettbewerben im Leichtkontakt genommen wird. Hier muss der momentane Modus geändert werden, was auch seitens des deutschen Verbandes offiziell beantragt wird. Das deutsche Herren-Team mit Manfred Boyd, Nikolai Dumke und Andreas Fischer erkämpfte sich im Halbfinale einen 2:0 Sieg gegen Kanada und sicherten somit das Finale gegen Nord-Irland. Auch hier überzeugten vor allem Andreas und Nikolai mit hervorragenden Leistungen in ihren Kämpfen und die Drei gewinnen nach einer tollen Mannschaftsleistung den Titel.

     

    Es ist der erste Weltmeistertitel überhaupt für Deutschland in einem Teamwettbewerb seit bestehen der WKC im Jahre 2009. Eine verdiente Goldmedaille nach einer überzeugenden Vorstellung unserer deutschen Kämpfer. Auch das deutsche Jugendteam mit Laura Herzog, Aynur Öztürk und Michele Klaman in der Altersklasse 13-15 Jahre, konnte sich noch eine Bronzemedaille erkämpfen.

     

    Der fünfte Wettkampftag bestand ausschließlich aus Finalkämpfen. Und hier war Deutschland stark vertreten. Ganz toll war vor allem die Atmosphäre der Teammitglieder untereinander, die sich nicht nur während der ersten Wettkampftage, sondern gerade auch am Finaltag gegenseitig anfeuerten und so die Finalisten unterstützten. Alle Kämpfer gaben ihr Bestes, die die Kämpften und die die am Mattenrand standen und auch wenn wir zu den kleineren Teams gehörten, im Verhältnis zu den Teilnehmerzahlen aus Kanada, Irland, England oder den USA, so hörte man ONE, TWO, THREE – GERMANY doch sehr deutlich und häufig während der gesamten Veranstaltung. Selbst andere Nationen feierten unsere Kämpfer.

     

    Manfred Boyd kämpfte trotz eines gebrochenen Fußzehs in zwei Finales. In der regulären Klasse gewann er mit seiner Erfahrung und der Übersicht im Kampf gegen den  Vizeweltmeister von 2013 in Italien Wendel Schumm aus Kanada. Neben seinen hervorragenden Fähigkeiten, auch in einer Rückwärtsbewegung zu punkten und den präzisen Kicks zum Kopf des Gegners, sicherte sich der Kinderpädagoge aus Hannover seinen zweiten WM Titel. Im zweiten Einzelfinale kämpfte Manfred im Finale der Veteranen-Klasse und gewinnt auch hier mit 3:0 Kampfrichterstimmen gegen Denver Hawthorne aus Nord-Irland, nachdem er ja im Halbfinale am Vortag gegen den US Amerikaner William Foolriep gewann.

     

    Lediglich auf das dritte Finale verzichtete Manfred aufgrund der Verletzung, die dann trotz des Tapeverbandes durchkam und so musste Manfred kampflos den Sieg an seinem irischen Gegner abtreten. Mit drei Weltmeistertiteln und einem Vizetitel bei einer Weltmeisterschaft, gehört Manfred zu den erfolgreichsten deutschen Kämpfern überhaupt bei der WKC.

     

    Und trotz der vielen Kämpfe unseres Bundestrainers in seinen Gewichts- und Altersklassen, im Team und am Finaltag schaffte es Manfred, seine Schützlinge optimal auf die Kämpfe vorzubereiten und während der gesamten WM zu betreuen. Wirklich eine tolle und vor allem professionelle Leistung unseres Leichtkontakt-Bundestrainers. Christopher Murr zeigte eine gute Leistung in seinem ersten WM Finale und gestaltete gegen den erfahrenen Eddie Lawlor die erste Runde sehr ausgeglichen. Doch in der zweiten Runde konnte der irische Kämpfer die entscheidenden Punkte machen und Christopher unterlag denkbar knapp mit 2:1 Kampfrichterstimmen. Britta Johannsen aus Hannover kämpfte auch sehr clever gegen die mehrmalige Weltmeisterin Meghan Cotterill aus Kanada (Klasse Damen -60 KG) und unterlag erst in Runde 2 nach Punkten. Im zweiten Finale bei den Damen +35 Jahre konnte sich Britta noch einmal steigern und gewinnt ihren ersten WM Titel gegen Sharon Doherty aus Irland.

     

    Ann Christin Müglich gewann ihr Finale gegen die aus Pakistan stammende Ayantu Yeshitla ebenso wie Christina Goltzsch die gleich im Leichtkontakt und im Pointfighting im Finale stand. Hier gewann Christina gegen Malaine Logan aus den USA und sicherte sich ihre erste Goldmedaille im Leichtkontakt. Im Pointfighting gewinnt Christina gegen Samantha Humphries aus Kanada, der zweimaligen Canadian Open Siegerin. Nach einem tollen Kampf, vor allem in der ersten Runde konnte Christina den ersten Weltmeistertitel in der Damenklasse für Deutschland holen und qualifizierte sich somit noch für die Grandchampionfights im Rahmen der Abendgala. Hier musste Christina allerdings verletzungsbedingt absagen, trotz der Aussicht auf einen Grandchampion-Titel sowie einer Prämie von 1500,00 €.

     

    Tobias Horn unterlag gegen Jesus Ortega aus Mexico und Michele Klaman gegen Emma McGillowan aus Nord-Irland. Besser machte es Franziska Weyland aus Bad Dürkheim. Sie gewinnt ihr Finale gegen die Kanadierin Danielle McConachie. Der Gewinn der Goldmedaille ist für Franziska der bisher größte Erfolg, nachdem sie im letzten Jahr in Italien bereits die Bronzemedaille gewann. Philipp Loska gewinnt seinen Leichtkontaktkampf auch gegen einen Kämpfer aus Kanada. Hier lag Philipp knapp nach der ersten Runde zurück, konnte aber in Runde zwei den Kampf noch einmal drehen. Super Leistung von Philipp und verdienter Weltmeistertitel. Kaan Kanbaz konnte leider nicht an seine Leistungen aus den Vorkämpfen anknüpfen und musste durch eine Erkältung geschwächt, sein Finale gegen einen schottischen Kämpfer bestreiten. Trotz seiner Einschränkungen zeigte Kaan einen guten Kampf und unterlag nur knapp seinem Gegner.

     

    Im letzten WM Finale mit deutscher Beteiligung gewinnt Mert Ali Öztürk aus Amberg. Mert hatte alleine schon vier Vorkämpfe um überhaupt ins Finale zu kommen und zeigte dort schon eine tolle Leistung. Gerade mit seinen schnellen Handtechniken schaffte es Mert, die entscheidenden Punkte bei seinem Gegner Nate Prabst aus den USA zu machen. Beide Runden entscheidet Mert für sich und so gewinnt der 12 jährige Realschüler aus Bayern mit 3:0 Richterstimmen seinen ersten Weltmeistertitel.

     

    Es war eine überaus erfolgreiche WM für die WKC Germany, die sich im letzten Jahr genauso wie der Weltverband nach der Abspaltung von Peter Lewis neu formieren musste. Mit 800 Kämpfern und 1150 gezählten Starts hat der Weltverband gegenüber dem letzten Jahr auch nur wenige Kämpfer verloren.

     

    Leider waren nicht alle Mitgliedsländer der World Karate & Kickboxing Commission vertreten, Österreich, Belgien und Indien fehlten und die neu dazu gewonnen Nationen wie Norwegen, Polen und Venezuela werden erst ab 2015 an den Weltmeisterschaften teilnehmen, aber für die erste Weltmeisterschaft unter der Führung von Michael Bernado und Richard Plowden gab es nur wenig zu bemängeln. Sehr schön war auch die Idee mit dem Graveur, dass die Medaillen gleich mit einer persönlichen Gravur versehen wurden. Das wertet so ein Event zusätzlich auf. Eine wirklich gute Organisation mit pünktlichem Ablauf auf allen Mattenflächen, hohes Niveau und ein selten gesehenes Teamverhalten auch Nationenübergreifend hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Gerade auch das deutsche Team ist an den 5 Wettkampftagen zu einer echten Mannschaft zusammengewachsen und so zu einer Einheit geworden.

     

    Es gab zwar zeitweise zu Beginn der Weltmeisterschaft durchwachsene Kampfrichterleistungen, gerade auch im Leichtkontaktbereich, was aber mit Fortlauf des Turniers deutlich besser wurde und gerade auch die Galaveranstaltung am Abschlussabend war ein schöner Höhepunkt dieser WM. Hier konnte vor allem noch einmal Kayhan Gülmez vor knapp 1000 Zuschauern seine Weltmeisterform präsentieren und allen Anwesenden wurde ein spannender Finalkampf der Herren-Grandchampions geboten. Robbie Lavoie unterlag hier knapp gegen Cody Diesbourg der erstmals den Grandchampion-Titel gewinnen konnte. Im letzten Jahr siegte hier noch Jadi Tention. Das Herrenteam-Finale gewann Kanada gegen das Team aus den USA, bei den Damen gewinnt das starke Team aus England.

     

    Wir gratulieren allen unseren Medaillengewinnern und Weltmeistern, alle haben nach einer überzeugenden Leistung in ihren Kämpfen den Platz auf dem Podest verdient. Neben den persönlichen Erfolgen ist aber vor allem die Mannschaftsleistung hervorzuheben, nicht zuletzt durch die Bundestrainer Manfred Boyd und Kayhan Gülmez sowie durch Nikolai Dumke, der sich genauso für das Team durch sein Coaching einsetzte, wie alle anderen Kämpfer und Begleiter. Eine solche gegenseitige Unterstützung habe ich persönlich noch bei keiner WM von keinem Verband erleben können – und ich war auch schon auf 14 Weltmeisterschaften. DANKE an das „Team Germany“! Neben dem schönen Titel „Sieger der Herzen“ habt ihr auch die Goldmedaille im Bereich Kameradschaft verdient.

    Die nächste WM wird in Orlando/Florida stattfinden. Nähere Infos gibt es dann zeitnah auf unserer Webseite. Auch ist Guatemala als 36. Land der neuen WKC bereits beigetreten. 

  • 09Okt

    Gruppenbild des WKC Nationalteams 2014

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    WKC Traingstag in Bayern

    Unser mittlerweile vierter, gemeinsamer Trainingstag der neu formierten WKC, fand heute mit insgesamt 46 Teilnehmern aus 12 verschiedenen Sportschulen und Vereinen statt. Und auch diesmal wurde unser neues Konzept - mit möglichst vielen Trainern in kurzen Trainingssequenzen, gemeinsam zu trainieren - gut angenommen. Neben den Teilnehmern konnten die Trainer natürlich auch selbst voneinander profitieren und ihre eigene Vielfalt an Trainingsmethoden- und Inhalten erweitern. Im Bereich des Pointfightings übernahmen neben Roland Brodkorb aus Erlangen erstmals auch Nikolai Dumke und Christopher Gevatter Einheiten und gaben ihr Wissen und Können, im Rahmen unseres Trainingstags an die teilnehmenden Sportler weiter.

     
     
    Hier muss besonders erwähnt werden, dass sowohl Nikolai als auch Christopher mit ihren Schülern über 500 KM aus dem Norden Deutschlands, zu unserem Lehrgang nach Aschaffenburg angereist sind. Dieses Engagement und Loyalität gegenüber unserem Sport und den Teilnehmern ist keine Selbstverständlichkeit.
    Dafür möchte ich mich nochmals als Ausrichter, aber eben auch als Verbandspräsident mit der größtmöglichen Anerkennung bedanken.
    Es ist für mich als Veranstalter auch etwas besonderes, wenn fast alle WM Teilnehmer sowie zahlreiche WKC Schulen, aber eben auch befreundete Vereine aus dem Umland von Aschaffenburg zu uns kommen und unser gemeinsames Training dankend annehmen.
    Ich selbst habe bei großen Verbänden mit 5 x so vielen Mitgliedsschulen Kader-Pflichtlehrgänge mitgemacht, mit weitaus weniger Teilnehmern.
     

    Hier sind heute neben den bereits oben genannten Trainern auch Kämpfer aus Leverkusen, Straubing und Passau sowie Mannheim, Schwäbisch Hall und Heilbronn angereist. Das zeigt, dass unser Weg richtig ist und das Klima wohl auch untereinander stimmt…
    Die optimale Absprache der Trainer untereinander und das gegenseitige Ergänzen bei den Trainingseinheiten, sorgten für ein Maximum an Effektivität. Jeder konnte etwas mitnehmen, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, Pointfighter oder Leichtkontaktler, Kind oder Erwachsener.
    Das konnte man nach fast 5 Stunden gemeinsamen Training auch ohne Worte in den erschöpften Gesichtern der Teilnehmer ablesen. 
     

    Einziger Wermutstropfen: Trotz der 88 Flaschen gingen uns die Getränke aus – und der Ausrichter hat nicht ein Stück des leckeren Kuchens bekommen, leider auch nicht einen Muffin!!!
    Dass muss beim nächsten Lehrgang natürlich wieder anders laufen… ;)
  • 12Sep

    Gruppenbild des WKC Lehrgangs in Aschaffenburg

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    Verbandstreffen der WKC Saarland

    Der Präsident der WKC Germany Tobias Horn und der Präsident der WKC im Saarland, Dietmar Lindegaard trafen sich mit verschiedenen Schulleitern um einen weiteren Ausbau des Leistungsumfangs der WKC Germany zu beschließen.International ist die World Karate & Kickboxing Commission (WKC) gerade in den Mattendisziplinen neben der WAKO bereits führend und auch hier in Deutschland bundesweit schon so gut aufgestellt, dass jährlich bereits 4 Turniere und verschiedene Lehrgänge den Mitgliedern und Kooperationspartnern geboten wird.


    In Kürze können wir durch die Initiative von Volker Theis, dem Cheftrainer der Nai Khanom Tom Akademie in Saarbrücken auch das Muay Thai in unserer WKC anbieten.
    Volker hat bundesweit mit die höchste Graduierung (Ajarn) die ihm selbst im Heimatland des Muay Thai in Thailand übertragen wurde und hat hier in Deutschland schon intensive Aufbauarbeit geleistet.
    Durch seine angenehme und professionelle Art sowie seiner langjährigen seriösen Arbeit im Muay Thai Bereich kann dies nur eine Bereicherung für unsere WKC sein. Noch in diesem Jahr wird somit eine weitere Vollkontakt-Veranstaltung im Saarland stattfinden.

     

    Auch wird der derzeitige IBF Intercontinental-Champion und Boxprofi Jürgen Doberstein einen Lehrgang Ende Oktober für interessierte WKC Mitglieder veranstalten. Also Boxen in Perfektion. Jürgen kämpft im November um den WM Titel im Boxen nach IBF Reglement in Saarbrücken.
    Für unsere Mitglieder aus dem Vollkontaktbereich sicherlich eine gute Nachricht.
    Raphael Geib, Europameister in Arnis/Escrima und Jeet Kune Do Instructor wird ebenfalls mit der WKC Germany zusammenarbeiten und uns bei Turnieren und Seminaren unterstützen. Natürlich wird auch er sein Wissen und seine Erfahrungen in den Selbstverteidigungsbereichen unseren Mitgliedern anbieten. Raphael ist seit vielen Jahren schon Einsatztrainer bei den Justizbehörden des Saarlandes und Experte im Brazilian Jiu Jitsu und Waffentechniken.

  • 28Aug
  • Unser Partner:

    Der offizielle Ausrüster und Sponsor des Nationalteams der WKC Germany bei unserer Weltmeisterschaft in Dublin / Irland. SXOWTIME stellt hier alleine schon 40 Trainingsanzüge der Firma ERIMA inklusive deren Beflockung unserer Logos und Schriftzüge sowie diverse Sonderkonditionen bei den Wettkampfanzügen und und und.


    Die eingetragenen Mitglieder der WKC Germany bekommen zudem Sonderkonditionen auf ALLE Warengruppen der Firma SXOWTIME. Auch hier haben wir exklusive Vereinbarungen getroffen um unsere Mitglieder in ihren Schulen und Vereinen mit günstigen, aber vor allem auch hochwertigen Sportartikeln ausstatten zu können.  


    Das Gesamtvolumen der gesponserten Waren umfasst einen Betrag von fast 2500,00 € was in der Kampfsportszene und gerade auch im Kickboxen sehr selten ist, zumal ja auch hier oft unterschiedliche Interessen im Vordergrund stehen.
    Hier gehen aber die Verbände ISKA und unsere WKC in Deutschland einen gemeinsamen Weg und sehen vor allem den Sport und die einzelnen Sportler im Vordergrund.



    Vielen Dank an Davut Sidal dem Firmeninhaber von SXOWTIME und Präsidenten der ISKA Germany für die freundliche Unterstützung und professionelle Zusammenarbeit, die auch in Zukunft Bestand haben wird.

    Mehr Infos auch unter: www.sxowtime-sports.eu

  • Nordseefighter-Open 2014

    Bei den diesjährigen GERMAN OPEN in Wilhelmshaven wurden knapp 700 Teilnehmer mit über 1000 Starts gezählt. Eine hervorragende Leistung der Organisatoren und Ausrichter Stefan Becker vom Lo-Han Team und den beiden Leitern der Sportschulen Dumke und Krebser. Gerade die umfangreiche Planung im Vorfeld dieses Turniers, gewährleistete einen guten Ablauf der Wettkämpfe auf den insgesamt 8 Kampfflächen. Besonders zu erwähnen ist das große internationale Starterfeld mit Teams aus England, Italien, Dänemark, Polen, Niederlande, Ungarn und Slowenien. Auch die deutschen Elitefighter waren in Wilhelmshaven trotz einiger anderer Turniere die wie so oft zeitgleich stattfinden, vertreten. Noch immer schaffen es die großen Verbände nicht, Termine gemeinsam festzulegen oder zumindest in Teilen miteinander abzusprechen. Dies wäre im Sinne der Sportler – also eurer Mitglieder im Einzelnen.

     

    In diesem Jahr war der Formenbereich gut vertreten. Gerade der Softstylebereich und die Waffenformen erreichten Weltklasseniveau. Rebecca Knapp, unsere WKC Weltmeisterin unterlag nur knapp im Formenfinale Hardstyle einer Starterin aus den Niederlanden und wurde gute Zweite. Anatoli Kuschnir gewann im Pointfighting die Klasse bis 90 Kg und konnte einen guten dritten Platz in der Grandchampionklasse behaupten. Hier gewann der Ausnahmekämpfer Laszlo Gombos vom Kiraly-Team. Auch Rene Perz aus Hamburg musste sich in einem spannenden und knappen Finale gegen Laszlo Gombos in der Klasse bis 80 Kg geschlagen geben. Dennoch dominierten die ungarischen Kämpfer nicht alle Klassen und so ist besonders schön zu erwähnen, dass Kim Samonte die Grandchampionklasse der Damen gewann. Die mehrfache Weltmeisterin gewann im Finale gegen eine Kämpferin aus den Niederlanden. Pech hatte in der Jugendklasse unser Ausnahmetalent Nils Volz aus Hofheim. Er hatte in einer mit über 25 Kämpfern gut besetzten Klasse sich bis ins Finale vorgekämpft und musste verletzungsbedingt und in Führung liegend aufgeben. Dennoch ein super Ergebnis für ihn. Auch Herbert Rubner kämpfte stark. Der WKC Vizeweltmeister belegte den dritten Platz. Leider konnte man auch diesmal wieder sehen wie unterschiedlich das Leichtkontakt doch auf den Mattenflächen laufen kann.

     

    Gerade auf den Kampfflächen, die von WKC Kampfrichtern betreut wurden, war ein ordentlicher und sauberer Leichtkontakt zu sehen – zumindest nach der frühen Disqualifikation zweier jugendlicher Kämpfer! Schade dass es bei manchen Kampfrichtern anderer Verbände noch immer nicht angekommen ist, dass man auch neben den üblichen Verwarnungen und Minuspunkten bei übermäßiger Härte die Kämpfer disqualifizieren kann – und auch sollte, wenn Verletzungen des Gegners billigend in Kauf genommen werden, gerade in den Jugendklassen. Kompliment an unsere Kampfrichter, die die ersten Maßnahmen innerhalb der WKC konsequent umsetzen. Gerade die Kämpfer unseres Bundestrainers Manfred Boyd dominierten ihre Leichtkontakt-Wettkampfklassen und zeigten super Kämpfe auf technisch hohem und sauberem Niveau. Philipp Loska gewann hier in der Jugend, Britta Johannsen (Klasse bis 60 Kg) und Ann-Kristin Müglich (Klasse bis 65 Kg) gewannen bei den Damen. Und auch Manfred Boyd konnte gleich zwei Klassen gewinnen und zeigt sich schon jetzt in WM-Form. Besonders schön war auch die Turnierteilnahme unseres Freundes und Mitglieds Markus Köhler. Er gewann seine Gewichtsklasse und startete, obwohl erst kürzlich seine langjährige Lebensgefährtin nach schwerer Krankheit verstarb. An dieser Stelle nochmals unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl an Markus und ein großes DANKE an unsere restlichen WKC Mitglieder und Freunde für die spontane Spende, die ich noch am selben Tag persönlich Markus überreichen konnte. Wir freuen uns schon jetzt auf die GERMAN OPEN 2015, welches wieder ein WKC Qualifikationsturnier wird. Dann für unsere WKC Weltmeisterschaft in England. Vielen Dank an Stefan Becker, Nikolai Dumke, Lars Eckhoff und Stefan Krebser sowie deren zahlreichen Helfern und Sponsoren.

  • 14Jun

    Grandchampion der Damen - Halbfinalkampf - Niederlande vs. Ungarn

  • WKC - Profititelkämpfe im K1

    Unser erster Deutscher Meister der WKC nach K1 Rules wurde gestern in Saarbrücken der erst 19 jährige Juri de Sousa. Der aus Portugal stammende Azubi zum Sport- und Fitnesskaufmann lebt und trainiert schon seit Jahren in Mannheim. Trainer ist Kayhan Gülmez, selbst 4 facher Weltmeister im Vollkontakt-Kickboxen und im K1.

     

    Als Amateur konnte Juri schon zahlreiche Titel gewinnen und so qualifizierte er sich in seinem 5. Profifight zum Kampf um den Titel des Deutschen Meisters der World Karate und Kickboxing Commission. Der Rahmen konnte besser nicht gewählt sein, denn die WKC Kämpfe fanden in der nicht ganz ausverkauften Saarlandhalle zu Saarbrücken als ausgesuchte Vorkämpfe von Raja Amasheh um den WM Titel der WBF im Boxen vor über 2000 Zuschauern statt.

     

    Juri konnte bereits nach 20 Sekunden mit einem gesprungenen Knie zur Brust das erste mal seinen Gegner (Marc Mühlenbach) zu Boden schicken, so dass dieser angezählt werden musste. Juri setzte natürlich nach, da er erkannte dass sein Gegenüber bereits angeschlagen war und traf erneut mit einer guten Boxkombination seinen Kontrahenten am Kopf, so dass dieser zum zweiten mal auf den Ringboden musste. Marc Mühlenbach, immerhin Vize-Europameister der AFSO wurde ausgezählt und so gewann Juri bereits nach 50 Sekunden seinen ersten Profititel völlig verdient durch K.O. in der ersten Runde.

     

    Im zweiten Kampf gewann Lukas Würfel aus Sinsheim seinen vierten DM Titel im K1 gegen Anton Dujlovic aus Karlsruhe vom Mach1 Team. (Trainer u. a. Dominik Junge und Klaus Nonnemacher) Lukas dominierte alle 3 Runden und konnte gerade mit seinen guten Beintechniken Anton am Kopf treffen. Lukas gewann durch einstimmigen Kampfrichterentscheid nach Punkten und qualifizierte sich somit zum Kampf um einen Europatitel der WKC im Oktober.

     

    Bei den Hauptkämpfen im Boxen gewann übrigens Raja Amasheh und verteidigte ihren WBF Titel gegen eine starke Mexikanerin nach Punkten. Die WKC Germany gratuliert der sympathischen Profiboxerin aus Karlsruhe und wünscht ihr schon jetzt für ihre 3. Titelverteidigung viel Erfolg! Wir bedanken uns bei dem Veranstalter Dog-Event Boxing aus Düsseldorf und den Verantwortlichen der WBF für die super Veranstaltung, dem tollen Buffet und einem sehenswerten Showprogramm mit guten Musik-Acts.

  • 09Jun

    Deutscher Meister 2014 im K1 - Juri de Sousa aus Mannheim

  • Drei-Länder-Cup 2014

    Am Samstag fand unser zweites Qualifikationsturnier zu unserer WKC Weltmeisterschaft im Oktober in Dublin statt. Beim diesjährigen „Drei Länder-Cup“ in Passau / Bayern, der insgesamt schon zum 8. Mal ausgerichtet wurde und schon länger als ein fester Bestandteil unserer gemeinsamen Turnierplanung zwischen der BKO und der WKC ist, konnten wir insgesamt fast 400 Starts in den verschiedenen Einzeldisziplinen zählen. 

     

    Hervorragend war auch diesmal wieder die große internationale Beteiligung mit Teams aus Österreich, Tschechien und unserem Team der WKC Slowakei unter der Leitung von Juraj Folci, die ausgezeichnete Formenläufer im traditionellen Bereich mitgebracht hatten. Besonders schön zu sehen war auch das wirklich hohe Niveau der Kämpfe, hier gerade auch im Pointfighting wo unter anderem der zweimalige Europameister der WAKO, Robert Knödlseder vom SV Röhmbach an den Start ging und hier auch gleich 2 Gewichtsklassen gewinnen konnte sowie die mehrfache Weltmeisterin Stefanie Megerle aus Heilbronn, die auch ihre Gewichtsklasse souverän gegen Anna Schneider vom TV Mallersdorf gewann. 

     

    Bei der Jugend konnte vor allem Jonel Gattum aus Worms glänzen der sich sowohl im Leichtkontakt wie auch im Pointfighting gegen seine zahlreichen Gegner durchsetzte und auch im Formenbereich 2 Klassen gewinnen konnte. Hier dominierten allerdings eher die Starter aus Tschechien und Österreich. Markus Köhler, unser Nationalmannschaftsmitglied aus Wilhelmshaven, wurde in der stark besetzten Klasse +90 Kg Dritter. Im Leichtkontakt, seiner Paradedisziplin setzte sich Markus im Finale gegen einen starken Österreicher durch. Auch Kerstin Schmidbauer vom SSV Brennberg, die US Open Siegerin von 2012 gewann ihre Jugendklasse souverän, genauso wie David Wakan aus Untermünkheim, der sich in einem spannenden Finale gegen Charari Houssein aus Wilhelmshaven durchsetzen konnte.

     

    Nach den eher schlechten Erfahrungen bei unserem ersten Qualifikationsturnier durch einige französische Kämpfer war hier sehr schön zu beobachten, dass die Leichtkontaktdisziplinen auch tatsächlich als solche zu bezeichnen waren. Technisch saubere und kontrollierte LK Kämpfe und zufriedene Kampfrichter die selten eingreifen mussten waren das Resultat der ersten Maßnahmen unserer Verbände. Die WKC Germany legt großen Wert auf ein technisch sauberes und kontrolliertes Leichtkontakt und setzt dieses auch auf ihren Turnieren um. Und dass wird bereits jetzt schon sehr positiv durch die Teilnehmer aufgenommen.

     

     Wir bedanken uns bei dem Veranstalter und Ausrichter Walter Stipanie, dem Präsidenten der BKO und seinem großen engagiertem Helferteam, die alle Hände voll zu tun hatten, da wir mit etwas Verzögerung erst das Turnier starten konnten weil wir aus sportlicher Fairness noch auf zwei Teams aus München gewartet haben, den Kampfrichtern für ihre wirklich gute Arbeit und selbstverständlich bei allen teilnehmenden Teams die teilweise eine sehr weite Anreise in Kauf genommen haben. Es war wieder ein gutes internationales Turnier und wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr, an dem der Drei Länder-Cup dann bereits zum 9. Mal ausgetragen wird.

  • 20Mai

    Finalkampf der Herren -85 Kg - Andreas Babel vs. Horst Roeben

  • WKC - German Open 2014

    Am 12.04.2014 fanden im saarländischen Sankt Ingbert die ersten, gemeinsamen Deutschen Meisterschaften der DBO (Deutsche Budo Organisation) und der WKC Germany (World Kickboxing Commission) statt. Veranstalter war Dietmar Lindegaard vom Karateclub St. Ingbert sowie die WKC Saarland. Trotz dem bundesweiten Ferienbeginn zu Ostern und der Tatsache, dass an diesem Wochenende neben den internationalen Austrian Classics auch andere Kickboxveranstaltungen in Deutschland stattfanden, haben doch insgesamt 320 Sportler mit knapp 400 Starts an unserem Turnier teilgenommen.

     

    Für das erste WKC Turnier also ein guter Start, zumal zahlreiche Schulen und Vereine auch aus dem gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden Ländern Frankreich, Belgien und der Schweiz anreisten, was eine offene Deutsche Meisterschaft entsprechend aufwertet. Gerade im Formenbereich konnten gute Leistungen im traditionellem sowie im Waffenbereich beobachtet werden. Hier konnte Aaron Hoffmann von der BD Worms sich im Jugendbereich besonders auszeichnen, bei der weiblichen Jugend glänzten Felicia v. Eury vom Galaxy Fight Team sowie Pia Manzan, die auch für den BD Worms startete. Bei den Erwachsenen dominierten Thomas Lorbeck vom Samurai KWS und natürlich Karsten Krüger, der mehrmalige Weltmeister aus Sinsheim. Aber auch in den Wettkampfklassen des Pointfightings, hier auch vor allem bei der Jugend, lieferten sich die Teilnehmer technisch hochwertige und spannende Kämpfe.

     

    Nicht so schön zu beobachten waren allerdings die Leichtkontaktdisziplinen! Hier mussten sogar schon in den Kinder- und Jugendklassen einige Starter disqualifiziert werden, da Verwarnungen und Minuspunkte wegen zu hartem Kontakt oft keine Wirkung zeigten und dass leider vor allem bei den französischen Kämpfern, die sich nicht auf das Leichtkontakt einstellen konnten. Hier muss man auch sagen, dass die 3 teilnehmenden, französischen Schulen ausschließlich Vollkontakt trainieren und wohl dieses Turnier als Vorbereitung ihrer Kämpfer, oder als Plattform für ihren Nachwuchs missbrauchten. Unverantwortlich sind hier die absichtlichen Tritte in den Rücken der Gegner oder Techniken, die eine Verletzung des gegnerischen Kämpfers billigend in Kauf nehmen. Hier haben wir verschiedene Personen nach dem Turnier angehört, Videomaterial nochmals ausgewertet und sind nun zu dem Schluss gekommen, zwei dieser drei Schulen aus Frankreich vom weiteren Wettkampfsport innerhalb der WKC auszuschließen. Nicht zuletzt spielte hier auch das Verhalten der verantwortlichen Trainer selbst eine Rolle.

     

    Unabhängig von der öffentlichen Meinung und Bewertung dieses Artikels und unserer Entscheidung, stehen wir zu 100 Prozent hinter diesem Schritt. Des Weiteren wird die WKC Germany in Zukunft auch vermehrt an diesen Punkten ansetzen, nicht zuletzt auch und gerade wegen dem Schutz ihrer eigenen Kämpfer. Wie oft in den letzten Jahren haben wir auf Turnieren bei fast allen Verbänden gehört und gesehen, dass die Leichtkontaktdisziplin vermehrt als „Vollkontakt mit T-Shirt“ ausgetragen wird. Blutige Nasen sind hier leider nicht die Ausnahme, sondern fast der Regelfall. Ob es die Eltern sind, die ihre Kinder kämpfen sehen, Trainer, Kampfrichter, oder einige beteiligte Kämpfer selbst. Komisch dass sich hier fast immer alle aufregen, aber beim nächsten Turnier die gleichen Bilder zu sehen sind.

     

    Wir als Verband werden diesen Weg so nicht weiter gehen und uns für ein faires und vor allem technisch sauberes Leichtkontakt, mit kontrollierten Techniken einsetzen und dahingehend auch unsere Kampfrichter entsprechend fortbilden und sensibilisieren. Das Regelwerk wird auch zusammen mit dem Weltverband nochmals geprüft und bei Bedarf angepasst werden. Dass es auch anders geht, hat man nämlich auch auf unserem Turnier sehen können, als Manfred Boyd (3facher Weltmeister im Leichtkontakt der WKA) aus Hannover im Finale gegen Andreas Fischer (Deutscher Meister – ehemaliger WAKO Kämpfer aus Schwäbisch Hall) gewann. Hier kämpften Beide auf höchstem Niveau mit sauberen Kick- und Boxtechniken.

     

    In der Jugend konnte sich Laura Herzog vom All Style Karate Team aus Bad Dürkheim durchsetzen. Auch Michele Klaman aus Leverkusen gewann ihre Klasse souverän. Beim Pointfighting zeigte vor allem das Team um Pierre Polini aus Karlsruhe, selbst mehrmaliger Weltmeister technisch brillante Kämpfe. Hier dominierten in den Jugendklassen aber vor allem Kiara Mager vom Galaxy Fight Team, die im Februar noch die Irish Open gewann und die Kämpfer von Pierre Polini und Kim Herzog vom Taekwon-Do Center Koblenz. Bei den Erwachsenen gewannen u. a. Mario West, Baris Kayar aus Mainz und Steven Zitz aus Frankfurt (ehemaliger WAKO/WKA Weltmeister)  sowie Frank Renz aus Aschaffenburg ihre Klassen. Im nächsten Jahr werden natürlich komplett die Alters- und Gewichtsklassen der WKC eingeführt, die derzeit mit zu den besten Klasseneinteilungen überhaupt zählen und es wird zusätzlich einen geordneten Ablaufplan geben, der feste Anfangszeiten der jeweiligen Klassen beinhaltet. Dann sogar auf 5 Kampfflächen. Die Ranglisten stehen bereits online zur Verfügung, sind allerdings noch nicht komplett aktualisiert.

     

    Wir bedanken uns für die vielen Helfer des KC St. Ingbert und natürlich bei den Veranstaltern Dietmar Lindegaard und Michael Umlauf sowie unserem Partner Markus Guttenson von MG Sports aus Öhringen, für die Bereitstellung der Matten.    

  • 12Apr

    Siegerehrung weibliche Jugend im Pointfighting

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    Auszeichnung für WKC Weltmeisterin

    Im Rahmen der großen Sportlerehrung der Stadt Wilhelmshaven wird eine WKC Sportlerin mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet: Karate-Weltmeisterin der Junioren Rebecca Knapp vom Kampfsportstudio Krebser für ihre herausragende Leistung im letzten Jahr. Rebecca bekam die Auszeichnung vom Oberbürgermeister der Stadt überreicht, auch durch die Initiative von Stefan Becker, dem 1. Vorsitzenden der Kampfsportgemeinschaft Lo-Han, der vor 25 Jahren selbst als Weltmeister geehrt wurde.

     

    Rebecca gewann bei der WM im letzten Jahr in Italien die Goldmedaille, als sie mit ihrer Kata EMPIE im Finale die starke Konkurrenz aus Kanada und den USA hinter sich lassen konnte.
    Die sympathische Polizeianwärterin ist somit auch die erste WKC Weltmeisterin im Formenbereich Karate überhaupt, was den Erfolg noch zusätzlich aufwertet.
    Das Präsidium der WKC Germany bedankt sich bei den Verantwortlichen der Stadt Wilhelmshaven sowie den Trainern und Funktionären der angeschlossenen Vereine und Schulen für ihre Unterstützung. Die Stadt Wilhelmshaven ist auch diesjähriger Veranstaltungsort der internationalen "GERMAN OPEN" am 14.06.2014! Das große Turnier der Sportgemeinschaft Lo-Han vom Veranstalter Stefan Becker erwartet auch in diesem Jahr wieder einen neuen Starterrekord und bereits jetzt sind schon Teams aus England, Dänemark und Belgien gemeldet.

  • 14Mrz
  • Unser starker Partner:

    Unser offizieller Partner und Promoter der World Karate & Kickboxing Commission (WKC) !!! Wir freuen uns auf die professionelle Zusammenarbeit mit einem der besten Medienvertreter in Sachen Kampfsport weltweit...

    Das erfolgreiche Medienunternehmen ist international hoch angesehen und erfahren. Hier arbeiten wirkliche Profis und die Berichterstattungen sind vor allem im Karate und Kickboxen so Fachkompetent und Objektiv, dass wir hier gerade auch im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft in Dublin tolle Bilder und Videos erwarten können.

  • WKC - World: KANADA

    Bei den diesjährigen "Canadian Open" der World Kickboxing Commission (WKC) gingen mehr als 1200 Kämpfer aus 5 Nationen an den Start. Das größte Turnier in Kanada, welches in diesem Jahr in Quebeck ausgetragen wurde ging über 2 Tage. Erstmals waren auch der US-Topkämpfer Raymond Daniels mit seinem Team am Start sowie fast alle anderen Topfighter, Nordamerikas. Insgesamt wurden 10.000 $ an Preisgeldern in den Grandchampion-Kategorien ausgekämpft.

     

    Weltweit werden derzeit die verschiedenen Qualifikationsturniere für die WKC Weltmeisterschaft im Oktober in Dublin ausgetragen. Anfang März bereits in Irland, England und Deutschland dann im April mit ihren nationalen Meisterschaften, Polen, Mexico und die USA folgen im Mai. Es ist geplant, dass auch bei der diesjährigen Weltmeisterschaft die jeweiligen Sieger ihrer Klasse (+ 18 Jahre Damen und Herren) gegeneinander in ihren Kategorien (Formen, LK und Pointfighting) antreten und ein hohes Preisgeld sowie den Titel des Grandchampion im Rahmen der Abendgala auskämpfen.

     

    Im letzten Jahr gewannen hier Jadi Tention im Finale gegen Robbie Lavoie und bei den Damen Morgan Plowden. Bei den Formen setzte sich Andrew Xavier Cabilan aus Kanada durch.

  • 08Mrz

    Finalkampf "Grandchampions - Male" - Raymond Daniels USA vs. Ross Levine USA

  • Jadi Tention Seminar 2014

    Am vergangenen Wochenende fand das 2 tägige Super-Seminar mit dem US Star Jadi Tention in Bad Dürkheim statt. Besonderer Dank hier schon einmal an Steven Murr, der dieses Seminar überhaupt erst ermöglicht hat und an Markus Guttenson, unserem Partner von MG Sports für die Bereitstellung der Matten. Mit insgesamt 65 Teilnehmern war dieses Seminar auch gut besucht.

     

    Jadi vermittelte auf seiner sympathischen Art und seiner mehr als 30 jährigen Kampfsporterfahrung viel Wissenswerte, gerade auch in den Bereichen Kraft- und Ausdauerübungen sowie der Taktik im Kampf. Er zeigte wirklich viel und erklärte bis ins Detail genau, wie dieser Level im Einzelnen auch erreicht werden kann. Somit war das Seminar sowohl für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

     

    Immerhin nahm am Sonntag auch Timmy Sarantoudis, derzeit einer der besten deutschen Pointfighter und kürzlich erst Gewinner der Irish Open teil. Zahlreiche DAN Träger waren begeistert und bereits jetzt steht schon fest, dass Jadi Tention 2015 wieder ein Seminar in Deutschland geben wird.  

  • 09Feb
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    WKC - Lehrgang in Aschaffenburg

    Am Sonntag, den 09.02.2014 hat die WKC Germany ihren ersten Lehrgang in diesem Jahr in der Kampfkunstakademie Scholz abgehalten. Insgesamt haben 44 Sportler aus 8 verschiedenen Schulen und Vereinen den Weg nach Aschaffenburg gefunden. Unter der Leitung von Roland Brodkorb aus Erlangen, einem sehr erfahrenen Kickboxtrainer sowie Tobias Horn wurde in den Disziplinen Pointfighting für Anfänger und Fortgeschrittene in kleineren Einheiten und in verschiedenen Räumen trainiert. Auch Steven Murr aus Bad Dürkheim übernahm einige Trainingseinheiten. Das moderne Trainingskonzept, kurze Einheiten mit möglichst verschiedenen Trainern kam natürlich sehr gut an. Jeder Trainer hat eine individuelle Vorgehensweise und Methode sein Wissen zu vermitteln und bekannte Techniken eben mit anderen Worten zu erklären. Aber auch die unterschiedlichen Übungen bei der Gymnastik oder auch nur beim Aufwärmen sorgten für Abwechslung und viel Spaß.

     

    Das Lob aller Teilnehmer gegenüber der Trainer bestätigt das Konzept und so werden wir solche Lehrgänge häufiger im Jahr anbieten. Leider konnten aus beruflichen Gründen nicht alle unsere Schulen und Mitglieder an diesem Lehrgang teilnehmen, aber eine Teilnehmerzahl von 44 Sportlern ist für den ersten Lehrgang 2014 schon super. Zumal auch in diesem Jahr wieder Kämpfer aus Regensburg und Köln angereist sind. Hier bedanken wir uns bei diesen Sportlern, die so viele Kilometer auf sich genommen haben, um die WKC Germany zu unterstützen.

     

    Weiterer Dank gilt der sympathischen Gruppe aus Hösbach, den Kickboxern des All-Star-Teams aus Bad Dürkheim, Bernd Bohne und Sven Mager mit ihren Kindern, unserem neuen Bundestrainer Kayhan Gülmez aus Mannheim und Dietmar Lindegaard aus St. Ingbert, Vizepräsident der DBO, unserem neuen Partnerverband für ihre Teilnahme und meinem "Black Sheep" Team für die Unterstützung während des Lehrgangs mit Obst, Brötchen und Kuchen. Natürlich hören wir auch immer auf die Stimmen der Teilnehmer und werden für den kommenden Lehrgang noch mehr Zeit zur Verfügung haben, einen reinen Theorieteil einbauen und das Turnier dafür separat planen. So haben alle noch mehr Zeit, sich im Rahmen eines dann fast ganztägigem Intensivseminars, weiter zu verbessern.

Termine