WKC - Archiv 2018

  • 24Feb

    CHAMPIONS-DAY 2018

    Champions-Day mit Höhen und Tiefen

     

    Der diesjährige Champions-Day in Mühlheim-Kärlich war mit etwas über 600 Starts noch gut besucht. Und dass trotz der politischen Entscheidung zweier großer Verbände, am selben Tag auch eine Großveranstaltung stattfinden zu lassen, obwohl man dieses verbandsoffene und wirklich neutrale Turnier, über mehrere Jahre selbst auch immer wieder unterstützt hatte. Unser Verband nutzte erstmals diesen Event als Qualifikations-Veranstaltung für die anstehende Weltmeisterschaft Ende Oktober in Dublin. Im letzten Jahr war dies noch ein anderer Event eines befreundeten Verbandes. Die WKC Germany wählt diese Optionen ganz bewusst, um eigene Mitglieder unter schwierigeren Voraussetzungen starten zu lassen. Hierzu zählen i. d. R. fremde Kampfrichter und eben auch Gegner in den verschiedenen Pools, die man im eigenen Verband nicht unbedingt am Start sieht. Die Herausforderung ist größer und das wird von unseren Mitgliedern auch gerne angenommen. Natürlich müssen aber die Rahmenbedingungen wie Alters- und Gewichtsklassen sowie das Regelwerk passen.

     

    Leider gab es hier in diesem Jahr zu große Defizite. Neben absolut schlechter Leistungen im Kampfrichterwesen, die hier sogar eine Gefahr für die Gesundheit der Sportler darstellt, war auf zahlreichen Mattenflächen kein wirkliches Regelwerk oder wenigstens einer Umsetzung dessen, erkennbar. Ein Kampfrichter hat aber nur diese einzige Aufgabe auf der Mattenfläche. Für den Ausrichter und Veranstalter tut mir das wirklich sehr leid, letztlich müssen aber gerade diese Defizite im Kampfrichterwesen gründlich aufgearbeitet werden. Zusätzlich – und das schreibe ich in aller Deutlichkeit – sollten einige „Trainer“ mal über ihre Verantwortung und deren Vorbildsfunktion gegenüber den eigenen, minderjährigen Schülern nachdenken. Wenn ein Trainer in einer Kinderklasse seine Schüler mit den Worten „Hau sie um“ usw. „anfeuert“, dann hätte spätestens hier das Regelwerk greifen müssen. Wir werden jedenfalls solche Schulen oder Vereine von unseren eigenen Turnieren ausschließen. Zum Glück sind diese Trainer ohne soziale Kompetenz aber nicht zu weit verbreitet.

     

    Insgesamt stellte unser Verband 19 Schulen und Vereine mit annähernd 200 Starts und gerade in den Formen-Disziplinen dominierten unsere Starter in nahezu allen Altersklassen und Kategorien. Auch im Pointfighting konnten unsere Teilnehmer zahlreiche Titel und Podiumsplätze in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen stellen. Im Leichtkontakt konnten unsere Schulen aus Schleswig-Holstein und Bayern überragen und fast alle ihre gemeldeten Starter in teilweise sehr vollen Pools ganz vorne platzieren und wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft sammeln. In Kürze werden wir die Ranglisten aktualisiert und von uns wieder zeitnah veröffentlicht. Wir möchten betonen, dass der Ausrichter Marco Cicatiello wirklich gute Arbeit leistete, da zahlreiche Helfer kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen sind. Der zeitliche Ablauf war dafür auch noch echt super – auch die Anzahl der Kampfrichter war zufrieden stellend. Nur deren Qualität war für ein solches Turnier mit einem so hohen Niveau nicht geeignet.

  • 10Feb
     

    ERFOLGE DES KWON JUGENTEAMS IN KROATIEN

    BRONZE für das KWON JUGENDTEAM beim WAKO Europa-Cup

     

    Das KWON Jugendteam startete in der Besetzung mit Alisha Omeragic, Rebecca Anderson und Dawid Gawanda beim WAKO Europa-Cup in Kroatien. Alisha Omeragic startete in der Klasse der weiblichen Junioren -60 Kg und gewann ihr Viertelfinale gegen Biba Frosi aus Griechenland. Im Halbfinale musste sich unsere Kämpferin der starken Italienierin Martina Satorato dann aber doch geschlagen geben. Verdient, der erste Podiumsplatz für Alisha auf einem internationalen WAKO Turnier der Spitzenklasse. Teams aus 19 Nationen mit mehr als 1100 Starts machen diesen Event schon seit einigen Jahren zu einem festen Bestandteil der offenen Turniere des WAKO Verbandes in Kroatien. Und bei einem so großen Starterfeld mit 3 angetretenen Kämpfern unseres noch jungem KWON Teams gleich 2 Podiumsplätze zu gewinnen, ist schon eine tolle Leistung.

     

    Auch Rebecca Anderson gewann die Bronzemedaille, sie ging mit ihren schnellen Kicks in der Klasse -65 Kg an den Start und musste sich im Halbfinale auch einer Kämpferin aus Italien geschlagen geben. Rebecca bestätigte aber durch diese Medaille ihre Platzierung vom Vorjahr bei den Irish Open und zeigt einmal mehr, dass mit ihr zu rechnen ist. Dawid Gawenda konnte sich in einer sehr stark besetzten Jugendklasse -63 Kg bis ins Achtelfinale vorkämpfen und gewinnt hier gegen einen Kämpfer aus Slowenien. Im Viertelfinale traf er dann auf Martin Balint aus Ungarn vom Kirally Team. Dawid machte einen guten Kampf und unterlag nur denkbar knapp dem Top-Athleten und amtierenden Junioren-Weltmeister der WAKO, der auch bei diesem Europa-Cup Gold gewann.

     

    Krönen konnte Team-Coach Holger Volz den Erfolg unserer Fighter. Neben der guten Betreuung der KWON Team-Mitglieder vor Ort, startete Holger auch selbst in der Mastersklasse und erkämpfte sich u. a. über den Sieg über Robert Dobronya den Einzug ins Finale. Hier unterlag Holger dem Italiener William Zanatta in einem spannenden Finale. Aber eine Lehrstunde der Extra-Klasse unseres Coaches für die jungen Team-Mitglieder, dass man mit hohem Alter auch noch schnelle Techniken haben kann. Team-Manager Tobias Horn ist mit den Leistungen, gerade zum Auftakt der ja noch jungen Saison bereits sehr zufrieden. Unsere 2 Bronzemedaillen können sich bei einer so starken Konkurrenz wirklich sehen lassen. Und im März tritt dann das KWON Jugendteam fast geschlossen bei den Irish Open in Dublin an, hier auch erstmals im Teamkampf bei der WAKO.

     

    Wir bedanken uns bei unserem Ausrüster und Sponsor, der KWON KG, namentlich Herrn Edmund Schramm, der dieses Team erst ermöglicht hat. Danke auch an Holger Volz, unserem Team-Coach vor Ort, der unsere jungen Kämpfer optimal vorbereiten und betreuen konnte.

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